Black Hills, Gebirgskette und heilige Stätte in South Dakota, Vereinigte Staaten.
Die Black Hills bilden ein Gebirge, das sich zwischen den Flüssen Cheyenne und Belle Fourche in South Dakota und Wyoming erstreckt. Der höchste Punkt dieser bewaldeten Erhebungen liegt am Harney Peak auf 2207 Metern.
Die Vereinigten Staaten nahmen das Gebiet 1874 nach der Entdeckung von Gold ein und brachen damit den Vertrag von Fort Laramie aus dem Jahr 1868. Dieser Bruch führte zu langanhaltenden Konflikten und juristischen Auseinandersetzungen zwischen der Regierung und den Lakota.
Die Lakota-Nation nennt diese Berge Paha Sapa und betrachtet sie als heiliges Land, in dem spirituelle Zeremonien seit Generationen stattfinden. Viele traditionelle Geschichten und Gesänge sind mit den Tälern, Gipfeln und Wäldern dieser Bergkette verbunden.
Rapid City bietet den Hauptzugang zu dieser Bergregion, von wo aus Besucher Routen zu nahegelegenen Höhlen, Parks und Denkmälern planen können. Wanderwege und Aussichtspunkte verteilen sich über das gesamte Gebiet, daher hilft eine Karte bei der Orientierung.
Die Granitformationen dieser Berge erzeugen ungewöhnliche elektrische Eigenschaften, die mit großen Metallvorkommen in der Tiefe zusammenhängen. Einige Geologen erforschen diese Eigenschaften, um die Entstehung der Lagerstätten besser zu verstehen.
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