Theodore Roosevelt's Maltese Cross Cabin, Ranchhütte im Theodore Roosevelt Nationalpark, North Dakota.
Theodore Roosevelts Maltese-Cross-Hütte ist eine kleine Blockhütte aus Ponderosa-Kiefer mit drei Räumen: einer Küche, einem Wohnzimmer und Roosevelts persönlichem Schlafzimmer mit Holzfußboden. Das Gebäude steht heute im South Unit Visitor Center des Theodore Roosevelt National Park und wurde restauriert, um seinen ursprünglichen Zustand zu bewahren.
Roosevelt erwarb das Chimney Butte Ranch 1883 während einer Jagdreise in das Dakota Territory, woraufhin er für mehrere Jahre als Viehzüchter arbeitete. Seine Zeit als Rancher vermittelte ihm tiefe Erfahrungen in Naturschutz und stärkte seinen Glauben an die Bewahrung der Wildnis.
Die Hütte steht für Roosevelts persönliche Verbindung zur Grenzkultur des Westens und zeigt, wie der Leben auf einer Ranch die Überzeugungen eines Politikers prägte. Sie verkörpert eine Zeit, in der östliche Siedler die raue Landschaft des Nordens erlebten und verstanden.
Das Innere der Hütte kann das ganze Jahr über besichtigt werden, wobei der Zugang durch das Besucherzentrum am South Unit erfolgt. Der Ort ist relativ einfach zu erreichen, liegt aber in einem Nationalpark, der weit von größeren Städten entfernt ist.
Die Hütte verreiste nach St. Louis, Missouri, zur Weltausstellung von 1904 und später nach Portland, Oregon, wo sie als Ausstellungsstück in der Lewis and Clark Centennial Exposition gezeigt wurde. Diese Reisen machten die Hütte zu einer bekannten Sehenswürdigkeit, lange bevor sie an ihren Standort im Park zurückkehrte.
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