Glacier Bay, Meeresreservat im Südosten Alaskas, Vereinigte Staaten.
Glacier Bay ist eine Bucht in Südostasken, die sich über etwa 100 Kilometer in die Saint Elias Berge erstreckt und zahlreiche Gezeitengletscher beherbergt. Diese Gletscher fließen von den umliegenden Gipfeln direkt ins Meer und schaffen eine Landschaft aus Eis, Wasser und Bergmassiven.
In der Region des 18. Jahrhunderts existierte kaum offenes Wasser – die gesamte Bucht war von Gletschermasse bedeckt. Über die Jahrhunderte zogen sich die Gletscher dramatisch zurück und schufen dadurch diese große, offene Bucht, wie sie heute existiert.
Die Tlingit-Gemeinschaften nutzten die Bucht traditionell für Jagd und Fischerei und passten ihre Lebensweise an die Gletscherumgebung an. Ihre Namen und Geschichten sind mit diesem Ort verbunden und prägen bis heute, wie Menschen die Landschaft wahrnehmen.
Die meisten Besucher kommen zwischen Mai und September mit Kreuzfahrtschiffen oder kleineren Booten von Juneau aus an, da dies die beste Jahreszeit für Reisen ist. Wer auf eigene Faust erkunden möchte, kann auch Charterboote mieten oder Flugzeuge nutzen, muss aber mit längeren Fahrten rechnen.
Die Gewässer beherbergen sieben verschiedene Walarten, darunter Buckelwale und Orcas, die in den nährstoffreichen Gewässern nahe der Gletscherformationen fressen. Diese große Vielfalt an Meeressäugern ist einer der Gründe, warum Besucher immer wieder hierher kommen.
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