Lamplugh-Gletscher, Gezeitengletscher im Glacier Bay Nationalpark, Alaska, USA.
Der Lamplugh-Gletscher ist ein Gezeitengletscher im Glacier Bay Nationalpark, der sich über mehrere Kilometer erstreckt und eine imposante Eisfläche bildet. Das Gletschergebiet zeigt deutlich die Auswirkungen des Klimawandels durch seine kontinuierlichen Veränderungen und das ständige Schmelzen von Eis.
Der Gletscher wurde 1912 von Lawrence Martin von der U.S. Geological Survey nach dem englischen Geologen George William Lamplugh benannt, der die Region 1884 erkundete. Die Benennung ehrt Lampleughs Beitrag zum wissenschaftlichen Verständnis dieser subarktischen Landschaft.
Forscher untersuchen die Veränderungen des Gletschers, um die Umwelttransformationen in der alaskischen Natur zu verstehen.
Die beste Art, den Gletscher zu besuchen, ist eine Bootsfahrt von Juneau aus, da viele Kreuzfahrtschiffe das Gebiet in ihre Routen aufnehmen. Besucher sollten warme Kleidung mitbringen, da das Wetter kühl und wechselhaft sein kann, auch während der Sommerzeit.
Im Jahr 2016 rutschte eine große Gesteinsmasse vom Hang ab und bedeckte den Gletscher mit Millionen Tonnen Schutt, was ein sichtbares Zeichen der dramatischen geologischen Aktivität im Park ist. Diese Ereignis zeigt, wie dynamisch und aktiv die Landschaft dieses subarktischen Gebiets bleibt.
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