Lituya-Gletscher, Gezeitengletscher im Glacier Bay Nationalpark, Alaska, Vereinigte Staaten.
Lituya Glacier ist ein Gezeitengletscher im Glacier-Bay-Nationalpark, der sich etwa 18 Kilometer von der Fairweather Range bis zur Gletscherbai erstreckt. Das Eis mündet direkt in das Salzwasser und bildet eine dramatische Grenze zwischen dem Bergland und dem Meer.
Der Gletscher wurde Anfang des 19. Jahrhunderts von russischen Seekapitänen kartographiert und markiert. Seit seiner ersten dokumentierten Beobachtung hat er sich zusammengezogen und ist heute ein wichtiges Studienobjekt für Wissenschaftler, die Gletscherbewegungen untersuchen.
Der Name stammt aus der Tlingit-Sprache und beschreibt die geografische Besonderheit einer von einer Küstenzunge umschlossenen Bucht. Besucher erkennen diese Bedeutung in der Landschaft selbst wieder, wenn sie die Wassermassen und die umgebenden Berge sehen.
Besucher können das Gletschereis während geführter Bootsfahrten vom Glacier Bay National Park aus betrachten, mit den besten Sichtbedingungen in den wärmeren Monaten. Das Wasser kann rau sein, daher sollten sich Besucher auf wechselhafte Wetterbedingungen vorbereiten.
Im Jahr 1958 verursachte eine Gletscherbewegung einen massiven Erdrutsch in der Bucht, der dann einen der größten Tsunamis der aufgezeichneten Geschichte auslöste. Dieses Ereignis bleibt eine der am besten dokumentierten Naturkatastrophen der modernen Zeit.
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