Mount Fairweather, Gipfel an der Grenze Alaska-British Columbia, Vereinigte Staaten und Kanada
Mount Fairweather ist ein Berg, der die Grenze zwischen Alaska und British Columbia markiert und sich 4.653 Meter über dem Meeresspiegel erhebt. Mit seinen schneebedeckten Abhängen und Gletscherflächen bildet er eine imposante Landmarke im Glacier-Bay-Gebiet.
Kapitän James Cook benannte den Berg am 3. Mai 1778, offenbar wegen des ungewöhnlich guten Wetters, das er damals antraf, nicht auf dem Gipfel. Nach einem gescheiterten Versuch von 1926 am Westgrat gelang Allen Carpé und Terris Moore am 8. Juni 1931 über den Südostgrat die Erstbesteigung.
Die vielen Namen des Berges zeugen von seinen aufeinanderfolgenden Besuchern: La Pérouse verzeichnete ihn 1786 als „Mt. Beautemps“, Galiano 1802 als „Mte. Buen-tiempo“, russische Karten von 1847 und 1852 als „Gora Khoroshy Pogody“ und „Gora Fayerveder“. Constantin Grewingks „Schönwetterberg“ (1850) und Justus Perthes’ „Schönwetter Berg“ (1882) übersetzen denselben Gedanken: gutes Wetter.
Das Erstbesteigungsteam erreichte die Lituya Bay per Boot und ging 21 km die Küste entlang zum Fairweather-Gletscher; Carpe und Moore legten 80 km hin und zurück zur Bucht zurück, um Ski und Schneeschuhe zu holen. Der Gipfel wurde am 8. Juni 1931 über den Südostgrat erreicht, nachdem ein Versuch von 1926 am Westgrat bei 2.890 m abgebrochen worden war. Wolken verbergen den Gipfel oft, und jährlich fallen über 250 cm Niederschlag.
Der Berg empfängt jährlich über 2.540 Millimeter Niederschlag, was zu einem der tiefsten Schneepackete auf der Erde führt. Diese außergewöhnliche Schneeakkumulation prägt die Gletscherlandschaft und macht die Region zu einem Extremfall für atmosphärische Niederschläge.
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