Margerie-Gletscher, Gezeitengletscher in der Glacier Bay, Alaska
Der Margerie-Gletscher ist ein Gezeitengletscher in der Glacier-Bay an der Küste Alaskas. Er stürzt mit steilen Eisfronten direkt ins Wasser ab und schafft damit eine der wenigen Stellen in Nordamerika, wo man Gletschereis in den Ozean fließen sieht.
Der Gletscher wurde nach dem französischen Geologen Emmanuel de Margerie benannt, der die Region Anfang des 20. Jahrhunderts erforschte. Die Benennung spiegelt die intensive wissenschaftliche Erkundung Alaskas während dieser Zeit wider.
Die Tlingit-Gemeinschaften betrachten den Gletscher als Teil ihrer kulturellen Landschaft und integrieren ihn in ihre Überlieferungen.
Die beste Zeit zum Besuch ist zwischen Mai und September, wenn die meisten Bootstouren verfügbar sind. Du brauchst ein Boot, um die Eisfläche zu erreichen, da es keine Landverbindung gibt.
Beim Abkalben von Eis entstehen Wellen und Vibrationen, die Fische an die Oberfläche treiben und Seevögel anlocken. Diese Vögel, besonders Seeschwalben, nutzen die entstehenden Störungen, um leicht Nahrung zu finden.
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