Johns-Hopkins-Gletscher, Gezeitengletscher im Glacier Bay Nationalpark, Alaska.
Johns Hopkins Gletscher ist ein Gezeitengletscher in der Glacier Bay und erstreckt sich vom Lituya-Berg bis zur Johns Hopkins Inlet. Die Eiswand ragt etwa 75 Meter über die Wasserlinie auf und speist zwei Gletscherbäche, die ständig Schmelzwasser in die Bucht führen.
Der Gletscher wurde 1893 von Harry Fielding Reid während einer Expedition nach Alaska nach der Johns Hopkins Universität benannt. Diese Namensgebung sollte die wissenschaftliche Institution würdigen, die hinter dem Expeditionsteam stand.
Wissenschaftler führen regelmäßige Untersuchungen am Gletscher durch, um die Auswirkungen des Klimawandels auf maritime Gletscherformationen zu erforschen.
Besucher können den Gletscher nur mit organisierten Bootsfahrten über die Johns Hopkins Inlet erreichen. Die Navigation wird durch strenge Richtlinien zum Schutz der Meeresumwelt geregelt, daher sollten Reisende gut vorbereitet ankommen.
Zwei unterschiedliche Schmelzwasserkanäle an der östlichen und westlichen Kante erzeugen sichtbare Auftriebsmuster im Wasser der Bucht. Diese aufwallenden Strömungen sind deutlich vom Boot aus zu beobachten und zeigen, wie intensiv der Gletscher ständig Wasser abgibt.
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