Lake Laberge, Gletschersee in der Region Whitehorse, Kanada
Der Lake Laberge ist ein breiter Abschnitt des Yukon River, der sich etwa 50 Kilometer lang erstreckt und an manchen Stellen über 140 Meter tief ist. Kalksteinfelsen säumen seine Ufer und schaffen ein markantes Landschaftsbild.
Ein französisch-kanadischer Vermesser namens Michel Laberge kartierte die Gegend in den 1800er Jahren und gab dem See seinen Namen. Das Wasser war jedoch lange vorher unter verschiedenen Bezeichnungen bekannt.
Die Southern Tutchone nannten diesen See Tàa'an Män, was flacher Seeort bedeutet, und nutzten die Ufer über lange Zeit als Fischgründe. Noch heute erinnern die Namen an die enge Verbindung zwischen dem Wasser und den Menschen, die hier lebten.
Ein territorialer Campingplatz an der Deep Creek Road bietet einen Bootsanleger, Unterstand zum Kochen und Zugang zu felsigen Strandabschnitten. Die beste Zeit zum Besuch ist von Mai bis September, wenn die Witterung stabiler ist.
Die Überreste des Schiffs A.J. Goddard aus dem Jahr 1901 liegen auf dem Grund des Sees mit noch intakten Gegenständen wie einem Grammophon und Schallplatten. Das Wrack wurde erst 2009 entdeckt und ist ein seltenes Beispiel für gut erhaltene Artefakte aus der Pionierzeit.
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