Peyto-Gletscher, Berggletscher im Banff-Nationalpark, Kanada
Der Peyto-Gletscher ist eine Eismasse in den kanadischen Rocky Mountains in Alberta, die Teil des Wapta-Eisfelds ist und sich entlang der kontinentalen Wasserscheide erstreckt. Das Eis liegt auf großer Höhe und speist Bäche, die ins Tal hinabfließen.
Der Gletscher wurde erstmals 1896 wissenschaftlich dokumentiert, als Walter D. Wilcox ihn während einer Expedition fotografierte. Seitdem zeigen Aufnahmen deutlich, wie stark sich die Eisfläche im Laufe der Jahrzehnte verändert hat.
Der Gletscher zieht Forscher aus aller Welt an, die hier Klimaveränderungen und Eisbewegungen untersuchen. Diese wissenschaftliche Arbeit hat die Stätte zu einem wichtigen Ort für das Verständnis von Gletscherdynamiken gemacht.
Der Gletscher ist über den Icefields Parkway erreichbar, wo ein ausgeschilderter Wanderweg mit Parkplatz und Informationstafeln beginnt. Warme Kleidung und festes Schuhwerk sind unerlässlich, da die Bedingungen in der Höhe rau und unbeständig sein können.
Das Schmelzwasser des Gletschers enthält sehr feine Gesteinsmehlteilchen, die dem Peyto-See seine ungewöhnlich leuchtend türkisfarbene Farbe verleihen. Diese Partikel, auch Gletschermehl genannt, werden von Licht auf eine besondere Weise reflektiert und sind mit bloßem Auge nicht zu erkennen.
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