Mount Columbia, Gipfel in den kanadischen Rocky Mountains, Alberta
Der Mount Columbia ist ein 3.747 Meter hoher Gipfel an der Grenze zwischen Alberta und British Columbia am Nordrand des Columbia Icefield; sein höchster Punkt liegt im Jasper National Park. Die obere Hälfte besteht aus Schnee und Gletscher mit breiten Schneefeldern und gerundeten Rippen, die untere Hälfte zeigt dunkelgraues und schwarzes Gestein in steilen Wänden und Rinnen. Die Schneegrenze verläuft unregelmäßig und gezackt.
James Outram erzielte 1902 die Erstbesteigung zusammen mit dem Bergführer Christian Kaufmann über die östliche Gletscherroute. Diese frühe Expedition markierte einen wichtigen Meilenstein in der alpinen Erforschung der kanadischen Rocky Mountains.
J. Norman Collie benannte den Gipfel 1898 nach dem Columbia River, der wiederum nach dem amerikanischen Schiff Columbia Rediviva benannt ist, das unter Kapitän Robert Gray 1792 die unteren Flussläufe erkundete. Der Name verbindet den Berg mit dieser maritimen Erkundung.
Die Route über die östliche Flanke ist eine nicht-technische Gletschertour, die während der Sommermonate möglich ist und etwa 19 Kilometer Anmarsch erfordert. Besucher sollten sich auf wechselhafte Bedingungen auf dem Gletscher einstellen und entsprechende Ausrüstung mitbringen.
Der Berg enthält Gesteinsschichten aus dem Präkambrium bis zur Jurazeit, die während der Laramischen Gebirgsbildung nach Osten verschoben wurden. Diese geologische Geschichte ist in den Felswänden sichtbar und erzählt von massiven Verschiebungen, die vor Millionen von Jahren stattfanden.
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