Westkanada, Geografische Region im westlichen Kanada
Western Canada ist eine geografische Großregion, die sich von der Pazifikküste bis zur Hudson Bay erstreckt und die Provinzen British Columbia, Alberta, Saskatchewan und Manitoba umfasst. Die Landschaft wechselt von den Küstengebirgen und gemäßigten Regenwäldern im Westen über die Prärien der mittleren Provinzen bis zu den borealen Wäldern und Seen im Norden.
Manitoba trat 1870 als erste dieser Provinzen der Konföderation bei, nachdem Verhandlungen mit der Métis-Gemeinschaft am Red River stattgefunden hatten. British Columbia folgte ein Jahr später und verband Küstengebiete mit den inneren Territorien, während Alberta und Saskatchewan 1905 aus den Nordwest-Territorien entstanden.
Die Region zeigt ihre kulturelle Vielfalt durch zahlreiche indigene Gemeinschaften, die von den Küsten-Salish und Haida im Westen bis zu den Cree und Blackfoot weiter östlich reichen. Besonders in British Columbia trifft man auf Totempfähle und Langhäuser, die Besucher heute noch besichtigen können.
Wer die Region bereist, sollte mit großen Entfernungen zwischen den Städten rechnen und entsprechend Zeit für Fahrten einplanen. Das Wetter kann innerhalb weniger Stunden stark wechseln, besonders in den Prärieprovinzen, wo warme Kleidung selbst im Sommer sinnvoll sein kann.
Saskatchewan beherbergt etwa 30 Prozent der weltweiten Kalireserven, die hauptsächlich unter den südlichen Prärien liegen. Diese Bodenschätze prägen die Wirtschaft, während die Prärieprovinzen zusammen einen Großteil des kanadischen Weizens produzieren.
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