Uranium City, Nördliche Siedlung im Nordwesten von Saskatchewan, Kanada
Uranium City ist eine kleine Siedlung am nördlichen Ufer des Athabasca-Sees an der Grenze zu den Nordwestterritorien. Der Ort liegt auf einem Hochplateau und bietet Zugang zu großen Waldflächen und Wasserwegen.
Der Ort entstand in den 1940er Jahren nach der Entdeckung von Uranerz, als Bergbauarbeiter in die Region kamen. Die Schließung der Mine Anfang der 1980er Jahre führte zu drastischen Veränderungen in der Siedlung und ihrer Bevölkerung.
Die Schule in der Siedlung spiegelt die Anfänge der Gemeinde wider und zeigt, wie Bildung hier schon früh eine Rolle spielte. Familien vertrauen darauf, dass ihre Kinder vor Ort unterrichtet werden, obwohl die Zahlen der Schüler mit der Zeit schwankten.
Eine kleine Luftstation mit unbefestigter Start- und Landebahn dient als eine der wenigen Transportverbindungen zur Außenwelt. Reisende sollten mit begrenzten Dienstleistungen und sich änderenden Bedingungen rechnen, besonders in den kälteren Monaten.
Obwohl der Ort heute nur noch wenige hundert Menschen beherbergt, war er in den Hochzeiten der Bergbauindustrie geplant und ausgebaut wie eine moderne Stadt. Viele leere Häuser und verlassene Infrastruktur erinnern noch immer an diese vergangene Wohlstandszeit.
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