Hoora, Wohn- und Geschäftsviertel im Hauptstadtgouvernement, Bahrain
Hoora ist ein gemischter Wohn- und Geschäftsbezirk in der Hauptstadt Bahrain mit mehreren modernen Hochhäusern und Geschäftsgebäuden. Die Gegend ist durch breite Straßen und Fußwege verbunden, die das Fortbewegen zu Fuß zwischen verschiedenen Bereichen ermöglichen.
Hoora entwickelte sich als Stadtteil von Manama, und ein Großteil seiner Architektur ist im traditionellen Golfstil gehalten und stammt aus dem frühen 20. Jahrhundert. Die Exhibition Avenue erhielt ihren Namen von den behelfsmäßigen Zelten für Ausstellungsmessen Ende der 1970er Jahre. In den 2010er Jahren berichteten lokale Medien über Gerichtsverfahren gegen Gruppen, die auf der Avenue illegale Prostitution und Drogenhandel betrieben, und 2016 verweigerten einige Hotels dort alleinstehenden Frauen Zimmer.
Der Name Hoora geht auf Huriya zurück, eine Frau, die der Überlieferung nach bei einer Palme getötet wurde, die danach Nakhl Huriya hieß; das arabische Wort bedeutet auch „freie Frau“ oder „Nymphe“. Heute lockt der Bezirk mit Beit Al Quran, einer der bedeutendsten Sammlungen islamischer Handschriften und Kunst, und dem La Fontaine Contemporary Arts Centre.
Die Exhibition Avenue ist die Hauptstraße des Viertels; abends und besonders am Wochenende ist sie von Touristen, Einheimischen und Ausländern belebt. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen Beit Al Quran und das La Fontaine Contemporary Arts Centre; die Abu-Bakr-Siddeeq-Moschee liegt an der Avenue neben der Polizeistation Hoora.
Der Name Hoora geht auf eine Frau namens Huriya zurück, was im Arabischen „freie Frau“ oder „Nymphe“ bedeutet; sie wurde im Viertel getötet, und die Palme, an der sie starb, Bagh Seedo, wurde ihr zu Ehren in Nakhl Huriya umbenannt.
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