Bahrain Synagogue, Historische Synagoge in Manama, Bahrain
Das Haus der Zehn Gebote, bekannt als Bahrain-Synagoge, ist ein beigefarbenes Gebäude an der Sasa'ah Avenue im Geschäftsviertel von Manama. Seine Holztür und die bogenförmigen Holzfenster folgen dem Entwurf der 1930er Jahre. Ein Schild draußen zeigt „Bahrain Synagogue“ auf Englisch und „Haus der Zehn Gebote“ auf Arabisch und Hebräisch.
Shimon Cohen, ein iranischer jüdischer Kaufmann, erbaute die Synagoge in den 1930er-Jahren mit Mitteln eines amerikanischen Juweliers, der nur als Rosenthal überliefert ist und zum Perlenkauf nach Bahrain kam. Nach dem UN-Teilungsplan von 1947 wurde sie von ausländischen Arbeitern geplündert, niedergebrannt und die Torarolle gestohlen, die Jahre später beschädigt zurückkam. Nach Renovierungen 1997, 2006 und 2021 wurde sie 2021 nach 74 Jahren wieder öffentlich zugänglich.
Die Synagoge beherbergt eine aschkenasische Torarolle mit einer Inschrift, die den lokalen Herrscher für seine Friedensbemühungen ehrt. Das Gebäude selbst ist ein Zeugnis für die jüdische Präsenz in dieser Region des Nahen Ostens.
Die Gottesdienste finden am Samstagmorgen statt, ein Minjan ist aber nicht garantiert: Die Teilnahme hängt von Besuchern und Touristen ab. Die Gemeinde zählt etwa 35 Personen; wer kommen möchte, sollte sich vorher mit ihr in Verbindung setzen. Das Gebäude ist ein schlichter beiger Bau an der Sasa'ah Avenue, der von außen nicht als Synagoge zu erkennen ist.
Nach einer Renovierung im Jahr 2021 öffnete das Gebäude zum ersten Mal in 74 Jahren der Öffentlichkeit. Diese lange Schließung machte die Wiedereröffnung zu einem bedeutsamen Ereignis für die Stadt und die jüdische Gemeinde.
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