Site des hommes à queue, Archäologische Stätte in Dogbo-Tota, Benin.
Der Fundort der Männer mit Schwänzen ist eine archäologische Stätte in Dogbo-Tota mit einem Netzwerk von unterirdischen Tunneln und Kammern, die mehrere Kilometer unter der Erde verlaufen. Die Grabungsöffnungen sind mit strohgedeckten Unterständen bedeckt, und zwei lehmerne Häuser am Eingang dienen dem Personal zur Überwachung des Ortes.
Der Ort war zwischen dem 9. und 15. Jahrhundert Zentrum von Bergbauaktivitäten, bei denen Eisenerz aus unterirdischen Schächten gewonnen wurde. Diese intensive Nutzung über mehrere Jahrhunderte hinterlässt bis heute Spuren in der Landschaft und im Untergrund.
Lokale Überlieferungen sprechen von geheimnisvollen Handwerkern, die in der Frühe zu den Märkten kamen und ihre Waren verkauften, während sie etwas vor den Augen der anderen verbargen. Diese Geschichten prägen bis heute, wie die Menschen über diesen Ort denken und sprechen.
Besucher sollten sich auf unebenes Gelände und enge Zugänge vorbereiten, da die unterirdischen Bereiche begrenzte Öffnungen haben und teilweise schwer zugänglich sind. Ein Besuch ist am besten während der trockeneren Monate möglich, da Regen den Zustand des Ortes erschweren kann.
Die unterirdischen Räume sind in geometrischer Anordnung angelegt, was auf natürliche Weise eine ausgleichende Luftzirkulation zwischen den Kammern ermöglicht. Dies zeigt, wie frühe Bergleute bereits Verständnis für physikalische Prinzipien bei der Gestaltung ihrer Arbeitsbereiche hatten.
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