Bandar Seri Begawan, Hauptstadt von Brunei auf der Insel Borneo.
Bandar Seri Begawan liegt an beiden Ufern des Brunei-Flusses, wenige Kilometer vor dessen Mündung in die Bucht, und besteht aus Regierungsvierteln, Wohngebieten und weitläufigen Grünflächen. Die Straßen verlaufen oft parallel zum Flusslauf, während mehrere Brücken die verschiedenen Stadtteile miteinander verbinden und den Verkehr zwischen den Ufern ermöglichen.
Der Ort diente seit dem 15. Jahrhundert als Hafen für Händler aus China und dem malaiischen Archipel, bevor er im 16. Jahrhundert zum Sitz des Sultans wurde. Nach jahrzehntelanger britischer Verwaltung erhielt das Land 1984 seine vollständige Unabhängigkeit und die Stadt wurde zur Hauptstadt des souveränen Staates.
Die Omar-Ali-Saifuddien-Moschee, erbaut 1958, steht als zentrales religiöses Bauwerk mit Marmorminaretten und goldenen Kuppeln.
Wer die Stadt besucht, sollte leichte, lange Kleidung tragen, da religiöse Stätten eine zurückhaltende Bekleidung verlangen und das tropische Klima warm bleibt. Die meisten öffentlichen Gebäude und Märkte schließen am Freitagnachmittag für das Gebet, weshalb andere Wochentage besser für Besichtigungen geeignet sind.
Auf dem Wasser errichtete Siedlungen prägen einen großen Teil der Stadt, wobei Holzstege die einzelnen Häuser miteinander verbinden und Boote als Hauptverkehrsmittel dienen. Diese schwimmenden Gemeinschaften verfügen über eigene Moscheen, Feuerwehrstationen und sogar Schulen, die alle über dem Fluss stehen.
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