Sankt-Peter-und-Sankt-Pauls-Felsen, Inselgruppe in Pernambuco, Brasilien
Das Archipel Sankt Peter und Sankt Paul besteht aus 15 winzigen Inseln und Felsen, die etwa 510 Seemeilen vom brasilianischen Festland im Atlantischen Ozean entfernt liegen. Diese Inselgruppe ragt aus dem Meer auf und bietet kaum ebene Flächen, da die Gesteinformationen steil und zerklüftet sind.
Portugiesische Entdecker erreichten die Inselgruppe am 20. April 1511 während ihrer Fahrt nach Indien, als Navigationsfehler sie zu diesen abgelegenen Atlantikgewässern führten. Die Lage machte sie zu einem Bezugspunkt für frühe Ozeanreisen, obwohl sie längere Zeit danach kaum besucht wurden.
Die brasilianische Marine unterhält seit 1998 eine wissenschaftliche Station auf dem Archipel, wo vier Forscher im Rotationssystem für territoriale Studien arbeiten.
Das Archipel hat keine Süßwasserquellen und ist daher für den allgemeinen Tourismus nicht zugänglich. Der Ort wird hauptsächlich für wissenschaftliche Expeditionen und Forschungsprojekte von Spezialisten genutzt.
Die Inseln entstanden durch tektonische Hebung und zeigen rare Mantelgestein aus der Tiefe des Ozeans. Diese geologische Besonderheit macht das Gebiet wissenschaftlich wertvoll, da die Prozesse, die normalerweise verborgen bleiben, hier an der Oberfläche sichtbar sind.
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