Santa Catarina, Küsteninsel im Bundesstaat Santa Catarina, Brasilien
Santa Catarina Island ist eine Insel vor der Küste des südbrasilianischen Staates Santa Catarina und erstreckt sich über etwa 54 Kilometer von Norden nach Süden. Das Eiland verfügt über rund 40 Strände, mehrere Lagunen und hügelige Bereiche mit einer Höhe von bis zu 229 Metern.
Portugiesische Siedler richteten ihre erste Gemeinschaft auf der Insel 1627 ein und begannen damit eine Zeit der kolonialen Entwicklung und des Seehandels im Südosten Brasiliens. Diese frühe Besiedlung legte den Grundstein für die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung der Region.
Die Insel bewahrt starke Einflüsse der Azoren in ihrer lokalen Architektur, traditionellen Fischereipraktiken und regionalen Speisengewohnheiten, besonders sichtbar in der Zubereitung von Meeresfrüchten. Dieser kulturelle Ursprung prägt bis heute das Alltagsleben der Bewohner und ihre Beziehung zum Meer.
Drei Brücken verbinden die Insel mit dem brasilianischen Festland und ermöglichen eine einfache Anreise mit dem Auto. Der internationale Flughafen Hercilio Luz bietet zusätzlich direkte Verbindungen für Besucher aus dem In- und Ausland.
Die Pirajubae-Meeresschutzzone im südlichen Bereich bewahrt traditionelle Methoden der Muschelwirtschaft, die seit Generationen praktiziert werden. Diese geschützte Region ermöglicht es lokalen Fischergemeinschaften, ihre Handwerk fortzusetzen und gleichzeitig marine Ökosysteme zu bewahren.
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