Famagusta, Hafenstadt an der Ostküste, Zypern
Famagusta ist eine Hafenstadt an der Ostküste Zyperns im Bezirk Gazimağusa. Sie erstreckt sich entlang einer Bucht zwischen den Kaps Greco und Eloea mit befestigten Mauern aus hellem Stein.
Die Siedlung entstand im 3. Jahrhundert vor Christus als Arsinoe unter Ptolemäus II. Nach dem Fall von Akkon im Jahr 1291 wandelte sich der Ort zum bedeutendsten Mittelmeerhafen.
Die gotische Kathedrale Saint Nicholas dient heute als Moschee und steht im Zentrum der Altstadt. Ihr markanter westlicher Eingang zeigt normannische Architektur aus dem frühen 14. Jahrhundert.
Der Zugang erfordert das Überqueren des Grenzübergangs in Nikosia oder die Ankunft per Fähre von der Türkei. Ein Spaziergang entlang der Hafenpromenade bietet einen ersten Überblick über die Altstadt.
Das Viertel Varosha enthält zahlreiche verlassene Hotels seit 1974. Die Gebäude stehen genau so da wie sie damals verlassen wurden und zeigen Möbel hinter geschlossenen Fenstern.
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