Varosia, Geisterstadt im Bezirk Famagusta, Zypern.
Varosha ist ein ehemaliger Ferienort im Bezirk Famagusta an der Mittelmeerküste mit verlassenen Hotels und Wohngebäuden, die auf mehreren Quadratkilometern verteilt sind. Die meisten Strukturen stehen leer zwischen überwucherten Straßen und sandigen Abschnitten, die bis zum Wasser reichen.
Im Jahr 1974 verließen die griechisch-zyprischen Bewohner den Ort während des militärischen Konflikts, und das Gebiet wurde anschließend von türkischen Truppen abgeriegelt. Die Gebäude blieben jahrzehntelang unberührt, bis in den 2020er Jahren einige Strandabschnitte schrittweise wieder geöffnet wurden.
Die Geschäfte entlang der Straßen zeigen noch immer Schaufensterpuppen mit Kleidung aus den frühen 1970er Jahren hinter verwitterten Glasscheiben. Verblasste Werbeschilder und Ladenfronten dokumentieren den Alltag einer zyprischen Küstenstadt vor einem halben Jahrhundert.
Der Zugang ist derzeit auf bestimmte Abschnitte beschränkt, und Besucher sollten einen gültigen Reisepass bei sich führen. Das Betreten der Gebäude ist aus Sicherheitsgründen untersagt, da viele Konstruktionen im Laufe der Jahre baufällig geworden sind.
In einigen Restaurants stehen noch immer Tische mit Geschirr und Besteck, die beim hastigen Aufbruch zurückgelassen wurden. Kalender an den Wänden zeigen noch das Jahr 1974.
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