Acheiropoietos Monastery, Byzantinisches Kloster in Lapithos, Zypern.
Das Acheiropoietos-Kloster ist ein Bauwerk mit zwei Kuppeln und einem gotischen Narthex in Lapithos. Es verbindet Elemente aus frühchristlicher, byzantinischer, lusitanischer und fränkischer Zeit, die über Jahrhunderte von Umbauten entstanden sind.
Das Kloster wurde 1001 gegründet und diente als Sitz des Bischofs von Lambousa, einer von fünfzehn Bischofsstühlen auf Zypern bis 1222. Mit dieser Gründung etablierte es sich als wichtiges religiöses Zentrum der Region.
Das Kloster erhielt seinen Namen von einer religiösen Ikone, die der lokalen Überlieferung nach während der türkischen Eroberung von selbst in Sicherheit gelangte. Dieser Name spricht bis heute von der spirituellen Bedeutung des Ortes für die Gemeinde.
Das Gebäude zeigt mehrere Baustile, die durch Umbauten über Jahrhunderte entstanden sind und geben Besuchern Einblick in unterschiedliche Bautechniken und Gestaltungsperioden. Es lohnt sich, die verschiedenen architektonischen Schichten beim Rundgang zu beobachten.
Archäologen entdeckten 1897 in der Nähe des Klosters den Lamboussa-Schatz, eine Sammlung byzantinischer Silberartefakte aus dem 6. Jahrhundert. Diese Funde befinden sich heute im Britischen Museum und verdeutlichen die antike Bedeutung des Ortes.
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