Philippinensee, Randmeer im westlichen Pazifischen Ozean, östlich der Philippinen.
Das Philippinische Meer ist ein Randmeer des westlichen Pazifiks, das sich östlich der philippinischen Inseln über einen riesigen Raum erstreckt. Es grenzt an Taiwan im Westen, an Japan im Norden, an die Marianen im Osten und bildet zusammen mit mehreren Tiefseegräben eines der geologisch aktivsten Meeresgebiete der Erde.
Magellan befuhr diese Gewässer erstmals 1521 und bezeichnete sie während seiner Erkundung der Marianen als Mar Filipinas. Später wurde das Gebiet Schauplatz großer Seeschlachten im Zweiten Weltkrieg, die den Verlauf des Pazifikkriegs entscheidend prägten.
Die Küstenbevölkerungen im Umkreis dieses Gewässers sind auf die Fischerei angewiesen und praktizieren Methoden, die seit Generationen weitergegeben werden. Jede Region bringt eigene maritime Traditionen mit, die sich im Bootsbau und den verwendeten Werkzeugen widerspiegeln.
Typhoons ziehen vor allem im Spätsommer durch die Region, und Schiffe müssen Wetterdienste verfolgen, um Routen rechtzeitig anzupassen. Die Seefahrt erfordert gute Planung, da sich Bedingungen rasch ändern und sichere Häfen oft mehrere Tage entfernt liegen.
Der Meeresboden beherbergt zahlreiche Seamounts mit flachen Gipfeln, die man Guyots nennt und die durch vulkanische Aktivität und nachfolgendes Korallenwachstum entstanden sind. Einige dieser Unterwasserberge ragen mehrere Tausend Meter aus der Tiefsee empor und bieten Lebensraum für seltene Meeresbewohner.
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