Streymin-Brücke, Straßenbrücke in Nesvík, Färöer Inseln
Die Streymin-Brücke erstreckt sich über 220 Meter über den Sundini-Sund und verbindet Streymoy mit Eysturoy über eine 9,5 Meter breite Fahrbahn. Die Konstruktion aus Stahlbeton liegt im Dorf Nesvík und bildet einen wichtigen Teil der Nationalstraße zwischen der Hauptstadt und dem Norden des Archipels.
Die Bauarbeiten begannen 1970, und am 30. Oktober 1973 wurde die Brücke eröffnet, die erstmals Streymoy und Eysturoy direkt verband. Vor ihrer Fertigstellung mussten Einwohner und Waren auf Fähren über den Sund gelangen.
Die Brücke heißt auf Färöisch Brúgvin um Streymin und verbindet zwei Gemeinden, die jahrhundertelang nur per Boot erreichbar waren. Bewohner beider Inseln können heute zur Arbeit pendeln oder Angehörige besuchen, ohne auf Fähren oder Wetter angewiesen zu sein.
Das Bauwerk ist Teil der Nationalstraße 10 und kann bei fast jedem Wetter überquert werden, da es keine Steigungen oder enge Kurven gibt. Fußgänger und Radfahrer nutzen einen schmalen Streifen am Rand, sollten aber auf den starken Wind achten.
Die Durchfahrtshöhe von 17 Metern über dem Wasser ermöglicht es Schiffen, den vertieften Sundini-Sund zu durchqueren. Ingenieure entfernten Felsen vom Meeresgrund, um die Passage für größere Fischerei- und Versorgungsboote zu erleichtern.
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