Sørvágsvatn, Süßwassersee auf der Insel Vágar, Färöer Inseln
Sørvágsvatn ist ein Süßwassersee auf der Insel Vágar auf den Färöer-Inseln und bedeckt eine Fläche von etwa 3,6 Quadratkilometern. Das Wasser fließt über den Wasserfall Bøsdalafossur direkt in den Nordatlantik ab.
Während des Zweiten Weltkriegs errichteten britische Streitkräfte einen Seeflughafen an diesem See, wo 1941 das erste Flugzeug der RAF Coastal Command landete. Die Installation war Teil der militärischen Präsenz der Alliierten in der Region.
Der See trägt je nach Herkunft der Bewohner unterschiedliche Namen: Menschen aus Sørvágur nennen ihn Sørvágsvatn, während Einwohner von Miðvágur und Sandavágur ihn Leitisvatn nennen. Diese sprachliche Vielfalt spiegelt die lokalen Gemeinschaften wider, die die Landschaft prägen.
Das See wird über einen unbefestigten Weg von Miðvágur erreicht, den man etwa eine Stunde wandernd bewältigt, wobei es moderate Höhenunterschiede gibt. Eine gute Ausrüstung und wetterfeste Kleidung sind auf dieser Strecke empfohlen.
Von der Klippe Trælanípa aus erscheint das See wie ein schwebender Körper über dem Atlantik, obwohl es sich tatsächlich nur 32 Meter über dem Meeresspiegel befindet. Diese optische Täuschung entsteht durch die extreme Höhe der Klippe und den abrupten Abfall zur See.
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