Banjul, Hauptstadt auf der Sankt-Maria-Insel, Gambia.
Banjul ist die Hauptstadt Gambias und liegt auf der schmalen St. Mary's Island, wo sich der Fluss Gambia mit dem Atlantik verbindet. Die Stadt erstreckt sich auf einer Fläche von wenigen Quadratkilometern und beherbergt Regierungsgebäude, Wohnviertel und den zentralen Hafen für Fracht und Fähren.
Die britische Kolonialmacht gründete die Siedlung 1816 als Stützpunkt gegen den Sklavenhandel und nannte sie Bathurst nach dem damaligen Kolonialminister. Nach der Unabhängigkeit erhielt die Stadt 1973 den Namen Banjul, der vom einheimischen Mandinka-Wort für einen Bambuskorb stammt.
Einheimische Händler füllen die Gassen des Albert Market mit frischem Fisch, Textilien und Gewürzen, während sich Besucher zwischen den Ständen bewegen und die Verkäufer ihre Waren anpreisen. Die bunten Stoffe und das geschäftige Treiben geben einen direkten Einblick in den Alltag der Menschen, die hier einkaufen und Kontakte pflegen.
Die trockeneren Monate von November bis Februar bieten angenehmere Temperaturen um die 25 Grad Celsius und erleichtern das Erkunden der Straßen und Märkte. Während der Regenzeit zwischen Juni und Oktober können heftige Schauer den Tagesablauf beeinflussen und einige Wege schwerer passierbar machen.
Das Nationalmuseum bewahrt eine kleine Sammlung historischer Dokumente und traditioneller Masken auf, die Einblick in die vorkoloniale und koloniale Vergangenheit geben. Die Ausstellungsstücke zeigen handwerkliche Techniken und Rituale, die in den ländlichen Regionen Gambias noch heute gepflegt werden.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.