Gambia, Küstenland in Westafrika
Gambia ist ein Staat in Westafrika, der sich entlang beider Ufer des Gambia-Flusses erstreckt und vom Atlantik bis ins Landesinnere reicht. Das schmale Territorium wird vollständig von Senegal umschlossen, abgesehen von der kurzen Küstenlinie im Westen.
Europäische Handelsstützpunkte entstanden ab dem 15. Jahrhundert am Fluss, bevor die britische Kolonialverwaltung 1765 begann. Die Unabhängigkeit folgte 1965, und fünf Jahre später wurde das Land zur Republik.
Der Name stammt vom Gambia-Fluss, der durch das gesamte Land fließt und das tägliche Leben an seinen Ufern bestimmt. An Markttagen versammeln sich Händler und Handwerker in den Ortschaften, während Fischer ihre Netze am Ufer auslegen und Frauen Stoffe in den Farben ihrer jeweiligen Gruppe tragen.
Das Klima ist tropisch mit einer Regenzeit von Juni bis Oktober und einer Trockenzeit von November bis Mai. Die kühleren Monate zwischen November und Februar bieten angenehmere Reisebedingungen.
Ein landesweites Datenerfassungssystem sammelt Haushaltsinformationen, um soziale Programme gezielter einzusetzen. Diese Infrastruktur ermöglicht eine genauere Verteilung von Hilfsleistungen an bedürftige Gemeinschaften in allen Landesteilen.
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