Kiang West National Park, Nationalpark am Gambia-Fluss, Gambia
Kiang West National Park ist ein Naturschutzgebiet an der südlichen Seite des Gambia-Flusses, das Guinea-Savanne, trockene Laubwälder, Gezeitenflächen und Mangrovenbäche umfasst. Die Landschaft erstreckt sich über etwa 11.500 Hektar und verbindet verschiedene Ökosysteme, die Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten bieten.
Das Schutzgebiet wurde 1987 vom Department of Parks and Wildlife Management gegründet, um eine der größten Wildtierpopulationen des Landes zu bewahren. Diese Gründung markierte einen wichtigen Moment in Gambias Bemühungen, natürliche Lebensräume langfristig zu sichern.
Die lokalen Gemeinden nutzen bestimmte Bereiche des Parks für traditionelle Aktivitäten wie Feuerholzsammlung und Reisanbau, wodurch alltägliche Lebensweisen in die Landschaft eingewoben sind. Besucher können diese gelebten Praktiken beobachten und verstehen, wie Menschen hier seit langem mit der Natur umgehen.
Der Hauptsitz und die Besuchereinrichtungen befinden sich im Dorf Dumbuto, das etwa 145 Kilometer von Banjul entfernt ist. Für die Anreise wird ein geländegängiges Fahrzeug empfohlen, um die Wege im Park sicher zu befahren.
Das Gebiet beherbergt über 290 Vogelarten, unter ihnen 21 Greifvogelarten, wobei der Kampfadler das offizielle Symbol des Parks ist. Diese außergewöhnliche Vogelvielfalt macht das Schutzgebiet zu einem besonders wichtigen Rückzugsort für Raubvögel in Westafrika.
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