Dog Island, Flussinsel in North Bank Division, Gambia.
Dog Island ist eine kleine Flussininsel im Gambia River, etwa 13 Kilometer vom Mündungsbereich entfernt, mit einer Fläche von weniger als 3,5 Hektar. Das Eiland hat felsige Strukturen und wird je nach Gezeitenstand vom Festland unterschiedlich erreichbar gemacht.
Ein venezianischer Kapitän namens Alvise Cadamosto erreichte die Insel 1456 und gab ihr den Namen Sant' Andrea nach einem Besatzungsmitglied, das dort begraben wurde. Später wurde das Eiland als Steinbruch für den Bau der Stadt Banjul genutzt und beherbergte eine englische Festung aus dem Jahr 1661.
Die Insel erhielt ihren Namen von den Lauten der ansässigen Pavianen, deren Rufe über das Wasser schallen und wie Hundegebell klingen. Diese Geräusche prägen das akustische Erlebnis für Besucher, die an das Ufer kommen.
Die Insel ist bei Niedrigwasser zu Fuß vom Festland erreichbar, doch bei Flut trennt etwa 150 Meter Wasser das Eiland ab. Der Besuch sollte mit den Gezeitenbedingungen geplant werden, um sicherzustellen, dass ein Zugang möglich ist.
Das Eiland war eine wichtige Steinquelle für den Bau von Banjuls Strukturen und trägt noch heute sichtbare Spuren dieser Nutzung. Die Überreste der englischen Befestigung bieten Einblicke in die koloniale Vergangenheit der Region.
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