Kalimantan Timur, Provinz in Borneo, Indonesien.
Ostkalimantan ist eine Provinz im östlichen Teil der Insel Borneo in Indonesien und erstreckt sich über weite Regenwälder, zahlreiche Flüsse und bergiges Gelände zwischen Celebessee und Makassarstraße. Die Topographie reicht von Küstenebenen bis zu bewaldeten Höhen im Inneren, wobei Wasserwege oft als Verbindung zwischen abgelegenen Gemeinden dienen.
Das Königreich Kutai Martadipura regierte Teile der Region seit dem vierten Jahrhundert und hinterließ frühe Inschriften in Sanskrittexten. Nach der indonesischen Unabhängigkeit wurde das Gebiet offiziell zur Provinz erklärt und später territorial neu gegliedert, wobei die nördlichen Gebiete eine eigene Verwaltung erhielten.
Die Namen vieler Orte stammen aus lokalen Sprachen der Dayak und Kutai, während entlang der Küste malaiische und buginesische Einflüsse sichtbar werden. In Dörfern im Landesinneren stehen traditionelle Langhäuser neben neueren Häusern, und Märkte zeigen eine Mischung aus Fisch, Waldprodukten und importierten Waren.
Hauptverbindungen verlaufen zwischen den größeren Städten entlang der Küste, wobei Boote und kleinere Flugzeuge abgelegene Siedlungen im Inneren erreichen. Reisende sollten sich auf hohe Luftfeuchtigkeit und Regen während des ganzen Jahres einstellen, wobei Straßenzustände in ländlichen Gebieten stark variieren können.
Die Höhle Lubang Jeriji Saléh beherbergt Tierdarstellungen, die zu den ältesten bekannten Höhlenmalereien der Welt zählen. In den kommenden Jahren wird ein Teil der Provinz zur neuen Hauptstadt Indonesiens umgestaltet, was eine der größten Hauptstadtverlegungen der jüngeren Geschichte darstellt.
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