Sulawesi Utara, Provinz Indonesiens im Nordosten von Sulawesi
North Sulawesi ist eine Provinz im Nordosten der Insel Sulawesi in Indonesien, die sich über bergiges Gelände mit Höhen von mehr als 2000 Metern erstreckt. Schmale Küstenstreifen grenzen an dichte Regenwälder mit Eichen und Kastanienbäumen, die weite Teile der Landschaft bedecken.
Die Niederländer errichteten 1658 eine Festung in Manado und bauten ihre Präsenz in der Region über die folgenden Jahrhunderte aus. Nach der Unabhängigkeit Indonesiens wurde das Gebiet am 14. August 1959 offiziell als Provinz anerkannt.
Die Einwohner sprechen täglich mehrere lokale Sprachen wie Minahasisch, Sangiresisch oder Mongondowisch, wobei viele Ortsnamen und Bräuche diese Vielfalt widerspiegeln. In Dörfern und Kleinstädten sieht man traditionelle Holzhäuser mit geschwungenen Dächern und bunte Fischermärkte entlang der Küste, die den Alltag prägen.
Größere Straßen verbinden die Küstenstädte wie Bitung und Kotamobagu, und ein internationaler Flughafen liegt in der Hauptstadt Manado. Wer durch die Provinz reist, findet in höheren Lagen kühleres Klima und auf den Küstenstraßen eine einfachere Orientierung entlang des Meeres.
Die Provinz umfasst Miangas, eine kleine Insel, die den nördlichsten Punkt Indonesiens markiert und nahe der Grenze zu den Philippinen liegt. Zwischen dem Celebes-Meer und dem Molukken-Meer gelegen, bleibt sie ein abgelegener Vorposten, den nur wenige Reisende erreichen.
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