Bukit Lawang, Tierheim in Nord-Sumatra, Indonesien.
Bukit Lawang ist ein Rehabilitationszentrum für Orang-Utans, das sich entlang des Flusses Bahorok in der tropischen Regenwaldlandschaft Nord-Sumatras erstreckt. Die Einrichtung bietet ein naturbelassenes Umfeld, in dem verletzte und beschlagnahmte Primaten gepflegt und auf die Rückkehr in die Wildnis vorbereitet werden.
Das Zentrum wurde 1973 von einer Schweizer Stiftung gegründet, um die durch Jagd und Abholzung gefährdeten Populationen der Region zu unterstützen. Der Gründungsimpuls kam aus dem wachsenden Bewusstsein für den dramatischen Rückgang dieser Art in freier Wildbahn.
Die lokalen Führer aus dem Dorf Bahorok zeigen Besuchern, wie man Tiere in der Natur aufspürt und sich im Wald zurechtfindet, wie es seit Generationen üblich ist. Sie teilen ihr Wissen über die Verhaltensweisen der Orang-Utans und die Geräusche des Waldes, die man beim Wandern hört.
Das Zentrum ist von Medan aus über eine etwa dreistündige Autofahrt nach Nordwesten erreichbar, gefolgt von einer kurzen Flussüberquerung zum Eingang. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und mit feuchtem Klima sowie unebenen Wegen rechnen, die Geduld und Aufmerksamkeit beim Erkunden erfordern.
Die Orang-Utans in Bukit Lawang sind berüchtigt dafür, dass sie Besucher mitunter überraschen, indem sie sich Rucksäcke schnappen oder versuchen, an Kleidung zu reißen. Dieses unvorhersehbare Verhalten zeigt ihre Intelligenz und ihren intensiven Fokus auf everything, das fremdartig wirkt in ihrer Umgebung.
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