Wilder Freiger, Berggipfel in den Stubaier Alpen, Italien und Österreich
Der Wilder Freiger, auch als Cima Libera bekannt, ist ein Gipfel in den Stubai-Alpen mit einer Höhe von 3418 Metern und hat drei Gletscher auf seinen Nord- und Südhängen. Die Berghütten Sulzenau Hütte und Nürnberger Hütte dienen als Stützpunkte für die verschiedenen Aufstiegsrouten zum Gipfel.
Der erste bekannte Aufstieg fand 1869 statt, als Julius Ficker den Gipfel von Neustift aus mit den Bergführern Pankraz Gleinser und Sebastian Rainalter erklomm. Der Lübecker Weg, eine Hochalpenroute von 1912, verbindet später mehrere Hütten und ermöglicht einen eisfreien Durchgang von Stubai über den Hauptkamm bis ins Ridnauntal.
Der Berg trägt zwei verschiedene Namen, die seine Grenzlage widerspiegeln: Wilder Freiger im deutschsprachigen Tirol und Cima Libera im italienischsprachigen Südtirol. Diese Namensgebung zeigt, wie die lokalen Gemeinschaften auf beiden Seiten den Berg als Teil ihrer eigenen Landschaft verstehen.
Die Berghütten sind von verschiedenen Richtungen erreichbar und bieten Unterkunft sowie warme Mahlzeiten für Bergsteiger. Es ist wichtig, vor der Abreise die Wetterbedingungen zu überprüfen, da die Gletscher und rutschigen Felsen schnelle Änderungen zur Folge haben können.
Der Gipfel liegt direkt an der Grenze zwischen Italien und Österreich, weshalb Alpinisten beim Aufstieg beide Länder durchqueren können. Dies macht die Route zu einem besonderen Erlebnis für Bergsteiger, die gerne internationale Bergketten erforschen.
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