Scheiblehnkogel, Berggipfel in den Stubaier Alpen, Österreich und Italien
Der Scheiblehnkogel ist ein 3055 m hoher Gipfel in den Stubaier Alpen an der Grenze zwischen Österreich und Italien, am Ende des Windachtals südlich der Siegerlandhütte. Im Südwesten liegt der Hohlkogel (2960 m), im Nordosten die Peillöcherspitze (3065 m). Westlich und nördlich des Gipfels liegen der Westliche und der Östliche Scheiblehnferner; nach Süden fällt der Berg ins Timmelstal ab.
Ludwig Purtscheller aus Innsbruck erreichte 1882 als erster dokumentierter Besteiger den Gipfel und prägte damit seine Stelle in der Alpengeschichte. Diese frühe Besteigung markierte den Beginn der bekannten Routen auf den Berg.
Der Gipfel markiert die Grenze zwischen Österreich und Italien, wo das Windachtal oberhalb von Sölden auf das Timmelstal oberhalb von Moos in Passeier trifft. Der deutsche Name Scheiblehnkogel und der italienische Name Dosso del Bersaglio stehen beide auf den Karten der Stubaier Alpen.
Bergsteiger können von Norden über Sölden und die Siegerlandhütte anmarschieren oder von Süden durch das Timmeltal heransteigen. Beide Wege erfordern gute Kondition und Vertrautheit mit alpinem Gelände.
Die erste bekannte Besteigung gelang 1882 dem Innsbrucker Alpinisten Ludwig Purtscheller. Der Übergang zum benachbarten Hohlkogel weist Kletterschwierigkeiten im UIAA-Grad I auf, der Nordwestgrat erfordert Kletterei im Schwierigkeitsgrad II.
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