Weitra, Stadtgemeinde im Bezirk Gmünd, Niederösterreich
Weitra ist eine kleine österreichische Stadt mit mittelalterlichem Kern, geprägt von engen Gassen, Steinhäusern und einem markanten Dreieckplatz, der vom frühesten Anfang des 13. Jahrhunderts stammt. Die Stadt wird von Burgmauern und den Resten von Befestigungen umgeben, deren Verlauf der natürlichen Felsenkante folgt und den wehrhaften Charakter des Ortes bis heute ausstrahlt.
Weitra wurde Anfang des 13. Jahrhunderts von der Familie Kuenringer gegründet, die eine Siedlung von der Talzone auf einen Hügel verlegte und dort eine Burg sowie eine ummauerte Stadt errichtete. Die Stadt entwickelte sich zum Grenzposten von strategischer Bedeutung und erhielt 1360 das Braurecht, das zur Grundlage ihres Wohlstands und ihrer Bedeutung als Handelszentrum wurde.
Der Name Weitra könnte von einem breiten oder gewundenen Bach stammen oder auf eine alte Überlieferung verweisen. Die Stadt wird heute von Besuchern vor allem als Ort der Brautradition wahrgenommen, wobei die Braurechte seit dem 14. Jahrhundert das wirtschaftliche und soziale Leben prägen.
Die Stadt ist leicht zu Fuß erreichbar, mit kleinen, ruhigen Straßen, die sich gut für Erkundungsgänge eignen und kleine Überraschungen an jeder Ecke bieten. Viele Hotels und kleine Gästehäuser im Stadtzentrum ermöglichen es Besuchern, bequem zu Fuß zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu gelangen und die Gegend zu erkunden.
Weitra gilt als Österreichs älteste Braustadt und beherbergt mit der Brauerei Weitra die kleinste Brauerei des Landes, die ihre Biere nach Überlieferungen aus früheren Zeiten braut. Besucher können die noch funktionierenden Brauanlagen besichtigen und traditionelles Bier kosten, das nach hunderte Jahre alten Rezepten hergestellt wird.
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