Wien Südbahnhof, ehemaliger Bahnhof in Wien
Wien Südbahnhof war einst Wiens größter Bahnhof und diente Reisenden, die nach Süden und Osten fuhren. Das Gebäude hatte eine klassische Architektur mit einer großen Halle, mehreren Bahnsteigen und einem imposanten Eingang zum nahe gelegenen Schweizer Garten.
Die frühesten Teile der Anlage stammten aus der Mitte des 19. Jahrhunderts mit der Gloggnitzer Bahn und Raaber Bahn. Nach einer großen Erweiterung 1874 wurde sie zum wichtigsten Verkehrsknotenpunkt für Züge nach Ljubljana, Triest und Zagreb und blieb bis zur Schließung 2009 ein zentraler Verkehrsknoten.
Der ehemalige Südbahnhof war ein Ort, wo täglich Menschen aus verschiedenen Gegenden zusammenkamen und ihre Reisen begannen. Der Bahnhof prägte Jahrzehnte lang das Leben vieler Wiener als Symbol für Mobilität und Verbindung nach Süden und Osten.
Der Standort der ehemaligen Station ist heute Teil eines modernen Wohnviertels und kann frei besucht werden, um Spuren der Vergangenheit zu erkunden. Für detaillierte Informationen zur Geschichte können das Wiener Museum und der nahegelegene Hauptbahnhof mit seinem erhaltenen Löwen aus Venedig angesteuert werden.
Ein einzigartiges Detail ist der venezianische Löwe, der ursprünglich in der alten Station stand und später in den Hauptbahnhof verlegt wurde. Dieses Kunstwerk symbolisiert die historischen Verbindungen Wiens nach Italien und blieb als Symbol des Ortes bestehen, obwohl das Gebäude verschwunden ist.
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