Millstätter See, Alpensee in Kärnten, Österreich
Der Millstätter See ist ein Alpengewässer in Kärnten, das sich etwa 12 Kilometer von Osten nach Westen erstreckt. Seine Tiefe erreicht an der tiefsten Stelle etwa 142 Meter und liegt eingebettet in die Berglandschaft der Gurktaler Alpen.
Das Gewässer entstand vor etwa 20.000 Jahren, als schmelzende Gletscher der Drava einen tiefen Trog in der Landschaft hinterließen. Diese glaziale Herkunft prägt bis heute das Erscheinungsbild und die Eigenschaften des Sees.
Das Wasser trägt den Namen des Klosters Millstatt, das seit der Gründung im 11. Jahrhundert das nördliche Ufer prägt. Der Ort wurde zum geistlichen und kulturellen Zentrum der Region und zieht bis heute Besucher an, die die Verbindung zwischen Wasser und Kloster erleben möchten.
Das Wasser eignet sich für Badegäste mit fünf kostenlosen Zugangspunkten und zwölf ausgewiesenen Badeanstalten entlang der Ufer. In den Sommermonaten erreicht die Wassertemperatur etwa 25 Grad Celsius, was angenehme Bedingungen zum Schwimmen schafft.
Trotz seiner geringeren Oberfläche im Vergleich zu anderen Seen der Region enthält dieses Gewässer mehr Wasser als jeder andere in Kärnten. Die große Tiefe des Sees ermöglicht diese außergewöhnliche Wassermenge und macht es zum hydrologisch reichsten Gewässer des Bundeslandes.
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