Schneewinkelkopf, Berggipfel in Heiligenblut, Österreich.
Der Schneewinkelkopf ist ein Berg in der Glockner-Gruppe und erhebt sich auf 3472 Meter Höhe mit zwei ausgeprägten Gipfeln. Ein Grat verbindet diese beiden Spitzen in Richtung Nordwest bis Südost und prägt die charakteristische Form des Berges.
Der Berg wurde erstmals am 14. September 1869 bestiegen, als der Münchener Bergsteiger Karl Hofmann und der Prager Kaufmann Johann Stüdl mit lokalen Führern den Gipfel erreichten. Diese frühe Erschließung machte den Schneewinkelkopf zu einer bekannten Route in der Ostalpenregion.
Der Berg stellt einen bedeutenden Teil des österreichischen Alpenerbes dar und zieht Bergsteiger zu seinen technischen Kletterrouten an.
Die Besteigung startet bei der Oberwalder Hütte auf 2972 Metern Höhe, von dort führt der Weg über den Pasterze-Gletscher zum Gipfel. Die Route erfordert Gletschererfahrung und braucht etwa drei Stunden für den Aufstieg.
Das Erscheinungsbild des Berges wechselt je nach Betrachtungswinkel deutlich: von Nordosten wirkt er wie ein flacher, schneebedeckter Kegel, während sich von Nordwesten eine steile Pyramide mit Hängen von etwa 80 Grad zeigt. Diese zwei gegensätzlichen Ansichten machen den Berg beim Aufstieg zu einer optisch überraschenden Erfahrung.
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