Eiskögele, Berggipfel in Heiligenblut, Österreich
Der Eiskögele ist ein Berggipfel mit 3423 Metern Höhe, der an der Grenze zwischen drei österreichischen Bundesländern liegt. Die nördliche Seite zeigt steile Abhänge und Gletscherformationen, die die raue Alpine Landschaft dieser Region prägen.
Der Gipfel wurde erstmals am 30. Juli 1872 erklommen, als B. Lergetporer aus Schwaz mit den Führern Michel Groder und Josef Kerer den Weg nach oben fanden. Diese Erstbesteigung markierte den Beginn seiner Geschichte als Ziel für Bergsteiger in den Ostalpen.
Der Berg erhielt im Sommer 2016 ein neues Gipfelkreuz aus Zirbenholz, das seine Bedeutung in den alpinen Traditionen markiert.
Die Besteigung beginnt typischerweise von der Oberwalderhütte in 2972 Metern Höhe aus. Der Weg führt über den Pasterze-Gletscher zum Nordostgrat, wobei Erfahrung im Gletscherklettern und alpine Techniken notwendig sind.
Die Nordwand bietet eine Kletterherausforderung von etwa 500 Metern mit gemischten Bedingungen und Eisflächen, die in Winkeln bis zu 60 Grad geneigt sind. Diese technisch anspruchsvollen Bedingungen machen die Nordseite zu einer ernsthaften Prüfung für erfahrene Bergsteiger.
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