Kals am Großglockner, österreichische Gemeinde (Bezirk Lienz)
Kals am Großglockner ist ein kleines Dorf in Tirol, das am Fuß des Großglockners, Österreichs höchsten Berg, liegt und sich über 1.300 Meter Höhe erstreckt. Das Dorf wird von steilen, schneebedeckten Bergketten umgeben und bietet von vielen Stellen aus Blicke auf Gletscher und raue Berglandschaft.
Das Dorf wurde erstmals im späten 12. Jahrhundert in Dokumenten erwähnt und entwickelte sich durch Bergbau und Landwirtschaft. Im 16. Jahrhundert wurde eine Kupfermine eröffnet, die wirtschaftliche Aktivität brachte und die Besiedlung wachsen ließ.
Die Dorfgemeinschaft in Kals bewahrt ihre traditionellen Lebensweisen und lokalen Bräuche bis heute. Man sieht Bauern bei der Arbeit in den Wiesen und erleben in Festen die alten Gepflogenheiten, die hier über Generationen weitergegeben werden.
Das Dorf ist über eine gewundene Bergstraße zu erreichen, wobei der Felbertauerntunnel ein besonderes Merkmal der Fahrt ist. Im Sommer sind Wanderungen und Radfahren beliebt, während der Winter Ski- und Schneeschuhwanderungen anbietet.
Der Großglockner wurde 1853 erstmals bestiegen und dieses Ereignis machte Kals zu einem wichtigen Ausgangspunkt für Bergsteiger und Abenteurer. Seither hat das Dorf seine Rolle als Tor zum höchsten Berg Österreichs bewahrt und zieht regelmäßig Berg-und Naturbegeisterte an.
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