Böses Weibl, Berggipfel in Kals am Großglockner, Österreich.
Böses Weibl ist ein Berggipfel in der Schobergruppe, der sich auf 3.119 Meter Höhe in Osttirol erhebt. Der Gipfel ist von steilen Felshängen und exponierten Graten geprägt, die Bergsteigern technisch anspruchsvolle Bedingungen bieten.
Der Gipfel wurde durch die Entwicklung des Alpinismus im 19. und 20. Jahrhundert zu einem Ziel für Bergsteiger aus verschiedenen Regionen. Seine technisch anspruchsvollen Routen trugen dazu bei, dass er sich in der alpinen Klettergemeinschaft als bekannter Trainingsplatz etablierte.
Der deutsche Name 'Böses Weibl' entstammt lokalen Alpenlegenden und wird von Bergsteigern und Einheimischen in Osttirol seit langem verwendet. Die Bezeichnung spiegelt die Geschichtentraditionen wider, die in dieser Region über Generationen hinweg lebendig geblieben sind.
Besucher sollten sich auf schwierige Kletterpassagen vorbereiten und entsprechende Ausrüstung sowie Erfahrung mitbringen, besonders während der Hauptklettersaison von Juni bis September. Wer diesen Gipfel erklimmen möchte, braucht solide Vorkenntnisse im technischen Bergsteigen.
Der Gipfel bietet Ausblicke auf mehrere Nachbargipfel und liegt innerhalb des Hohe-Tauern-Nationalparks, einem der größeren Schutzgebiete der Alpen. Diese Position macht ihn zu einem interessanten Punkt, um die geologische Vielfalt der Region zu beobachten.
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