Großer Hornkopf, Berggipfel in Großkirchheim und Heiligenblut, Österreich.
Der Große Hornkopf erhebt sich auf 3.251 Meter über dem Meeresspiegel und bildet den dritthöchsten Gipfel der Schobergruppe mit markanten Graten, die sich nordwestlich und südöstlich erstrecken.
Ludwig Purtscheller und Mathias Marcher erreichten am 28. Juli 1890 die erste erfolgreiche Besteigung dieses prominenten Alpengipfels und markierten damit einen bedeutenden Meilenstein in der österreichischen Bergsteigergeschichte des 19. Jahrhunderts.
Der Berg stellt ein wichtiges Symbol für die örtlichen Gemeinden Großkirchheim und Heiligenblut dar und verkörpert das alpine Erbe und die tief verwurzelten Bergsteigertradition der Kärntner Region.
Bergsteiger können den Gipfel über zwei Hauptrouten erreichen, die entweder von der Adolf-Noßberger-Hütte am Gradensee oder von der Elberfelder Hütte ausgehen und beide wesentliche Unterkunft und Einrichtungen bieten.
Der Gipfel weist den Hornkees-Gletscher zwischen sich und dem Kreuzkopf auf, während das umliegende Klammerköpfe-Gebiet vom Gössnitzkees-Gletscher bedeckt ist und ein komplexes Gletschersystem bildet.
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