Roter Knopf, Berggipfel im Nationalpark Hohe Tauern, Österreich.
Roter Knopf ist ein Berggipfel im Hochgebirge der Hohen Tauern auf österreichischem Gebiet mit einer Höhe von 3.281 Metern. Er gehört zur Schober-Gruppe und stellt damit einen bedeutenden Gipfel in dieser Bergkette dar.
Der erste dokumentierte Aufstieg des Roter Knopf fand 1872 statt, als die Bergsteiger J. Pöschl, K. Gorgasser und P. Groder den Gipfel erreichten. Dieser Aufstieg markiert den Beginn seiner Dokumentation als bekanntes Bergziel.
Der Berg markiert die Grenze zwischen Osttirol und Kärnten und prägt damit die kulturelle Wahrnehmung dieser beiden Regionen in den Alpen. Einheimische nutzen solche Gipfel als Orientierungspunkte in ihrer alltäglichen Beziehung zur Berglandschaft.
Der Aufstieg beginnt an der Elberfelder Hütte und führt entlang des südöstlichen Grats mit einer Schwierigkeit von Grad I. Die Route ist markiert und erfordert grundlegende Kletterfähigkeiten, aber keine technische Ausrüstung.
Vom Gipfel aus bietet sich eine direkte Sicht auf den Großglockner im Norden, doch das Massiv selbst bleibt von den Tälern wie Kalser Tal und Debanttal aus verborgen. Diese Verborgenheit macht es zu einem besonderen Erlebnis für jene, die seinen Grat erreichen.
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