Palais Miller-Aichholz, Stadtpalais im Bezirk Wieden, Wien, Österreich
Das Palais Miller von Aichholz war ein Stadtpalais im Wieden-Bezirk mit einer monumentalen Treppe, Seitentrakten und einem von einem schmiedeeisernen Tor umschlossenen Hof. Die Architektur folgte klassischen Vorbildern und schuf Räume für die großformatigen Kunstwerke, die das Innere prägten.
Das Palais wurde zwischen 1877 und 1880 vom Architekten Andreas Streit für den Unternehmer Eugen von Miller zu Aichholz erbaut. Nach seinem Bau wechselte das Gebäude den Besitzer und ging an den Industriellen Camillo Castiglioni über, bevor es 1961 abgerissen wurde.
Das Palais war mit großformatigen Gemälden des Venetianers Giovanni Battista Tiepolo ausgestattet, die Szenen aus der römischen Geschichte zeigten. Diese Kunstwerke waren so bedeutsam für die Ausstattung des Palais, dass sie später in internationale Museen gelangten.
Das ursprüngliche Gebäude existiert heute nicht mehr, da es 1961 durch einen modernen Wohnkomplex ersetzt wurde. Besucher können die Stelle im Wieden-Bezirk aufsuchen, um die Umgebung zu erkunden, in der das Palais einst stand.
Die monumentale Treppe des Palais wurde speziell entworfen, um drei großformatige Gemälde des Tiepolos unterzubringen, die Teil einer größeren Werkserie waren. Diese Kunstwerke stammten aus einem Zyklus, dessen Werke auf mehrere Kontinente verteilt wurden.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.