Antoniuskirche, Barockkirche in Innere Stadt, Graz, Österreich
Die Antoniuskirche ist eine Barockkirche auf der östlichen Seite des Schlossberg und prägt mit ihrer dreieckigen Giebelfassade und rundem Fenster das Stadtbild. Der Innenraum teilt sich in drei gewölbte Joche auf, die zusammen einen kompakten Kirchenraum bilden.
Der Grundstein wurde 1600 von einem päpstlichen Nuntius gelegt, kurz nachdem Graz Protestanten vertrieben hatte. Diese Kirche entstand also als Zeichen der katholischen Rückkehr in die Stadt nach einer Zeit religiöser Umwälzungen.
Die Kirche zeigt Merkmale der Gegenreformation und spiegelt die katholischen Überzeugungen wider, die in dieser Zeit in Graz verankert wurden. Der Innenraum mit seinen kunstvollen Details zeugt von der religiösen Bedeutung des Ortes für die lokale Gemeinschaft.
Das Gebäude ist heute Teil des Volkskundemuseums und kann besichtigt werden, ohne die Kirche nur als Gotteshaus zu besuchen. Der Ort kombiniert religiöse Architektur mit kulturellen Ausstellungen, die das Verständnis des Raums vertiefen.
Im Inneren finden sich ein geschnitztes Lesepult aus dem 18. Jahrhundert mit einer geschwungenen Korbform sowie Marmorweihwasserbecken aus dem frühen 1600er Jahren. Diese handwerklichen Details zeigen die Sorgfalt, mit der auch kleinere Ausstattungsstücke damals angefertigt wurden.
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