Steirisches Volkskundemuseum, Ethnografisches Museum in Graz, Österreich.
Das Steirische Volkskundemuseum am Paulustor ist im ehemaligen Kapuzinerkloster in der Paulustorgasse untergebracht, wo Viktor Geramb 1913 die volkskundliche Abteilung gründete. Aus dieser Zeit sind zwei Räume erhalten: die Rauchstube eines Bauernhofs von der Packalpe, die nachweislich seit 1520 in Betrieb war und 1914 ins Museum transloziert wurde, sowie der Trachtensaal mit 42 lebensgroßen Figuren von Alexander Silveri und Hans Mauracher. Die Sammlung umfasst rund 95.000 Objekte.
Das Museum ging aus einer ab 1895 vom Landesmuseum Joanneum zusammengetragenen volkskundlichen Sammlung hervor. 1913 gründete Viktor Geramb die volkskundliche Abteilung im ehemaligen Kapuzinerkloster in der Paulustorgasse und ordnete die Objekte so, dass ländlich-bäuerliches Leben in die Stadt kam. In den 1930er Jahren entstand dank seiner Beziehungen zu Landeshauptmann Karl Maria Stepan ein neuer Trakt. Nach der Sanierung für die Steiermark Schau wurde es 2021 wiedereröffnet.
Der Trachtensaal versammelt 42 lebensgroße Figuren von Alexander Silveri und Hans Mauracher, geordnet nach Viktor Gerambs Vorstellung einer steirischen Kleidungsentwicklung von der Römerzeit bis zum ausgehenden 19. Jahrhundert. Konzipiert wurde der Raum in den 1930er-Jahren, eröffnet im August 1938; 2003 wurde er als Museum im Museum mit gläsernem Übergang neu zugänglich, im November 2022 nach Überarbeitung wieder eröffnet.
Das Museum liegt im ehemaligen Kapuzinerkloster in der Paulustorgasse; die Sanierung 2020–2021 machte auch den Heimatsaal wieder zugänglich, der bei Veranstaltungen rund 150 Personen fasst. Zu den erhaltenen Räumen von 1913, der Rauchstube und dem Trachtensaal, führt ein 2003 ergänzter gläserner Übergang. Für den Wechsel zwischen den einzelnen Ausstellungsmodulen, die jeweils eigenständig funktionieren, sollte man Zeit einplanen.
Die Rauchstube, eine seit 1520 nachweislich genutzte Rauchküche eines Bauernhofs von der Packalpe, wurde 1914 ins Museum übertragen und dort wieder errichtet. Der Trachtensaal zeigt 42 lebensgroße Figuren von Alexander Silveri und Hans Mauracher, geordnet nach Viktor Gerambs Vorstellung einer steirischen Kleidungsgeschichte von der Römerzeit bis zum ausgehenden 19. Jahrhundert. Eröffnet im August 1938, wurde der Saal 2003 als Museum im Museum über einen gläsernen Übergang zugänglich und im November 2022 nach einer Überarbeitung wieder geöffnet.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.294 Mitwirkenden weltweit.