Obertilliach, Gemeinde im Bezirk Lienz, Tirol
Obertilliach ist eine kleine Gemeinde in den Lienzer Dolomiten auf etwa 1450 Metern Höhe im Lesachtal, umgeben von grünen Almwiesen und rauen Kalksteinfelsen. Das Dorf wird durch seinen geschützten Ortskern mit traditionellen Häusern geprägt, die mit geneigten Dächern und Holzfassaden das Bild einer authentischen Bergsiedlung zeigen.
Das Dorf wuchs als bäuerliche Siedlung im Lesachtal auf, wo Familien über Generationen hinweg ihre Höfe bewirtschafteten und traditionelle Berglandwirtschaft praktizierten. Im 20. Jahrhundert entwickelte sich der Ort zusätzlich als Zentrum für Wintersport, besonders durch den Ausbau des Biathlon-Zentrums, das internationale Athleten anzog.
Der Ort trägt den Namen nach seiner geografischen Lage im oberen Tilliach-Tal und prägt bis heute die bäuerliche Identität der Gemeinde. Die traditionellen Höfe und Häuser mit ihren charakteristischen Holzfassaden zeigen eine Lebensweise, die eng mit dem Rhythmus der Jahreszeiten und der Landwirtschaft verbunden ist.
Der Ort ist am besten mit dem Auto erreichbar und bietet Unterkunft in traditionellen Bauernhöfen und kleinen Hotels, die sich natürlich in die Landschaft einfügen. Die beste Jahreszeit für Besuche ist von Juni bis September zum Wandern und im Dezember bis März zum Skifahren, mit ganzjährig offenen Restaurants und Museen.
Der norwegische Biathlon-Champion Ole Einar Bjørndalen trainierte hier und brachte weltweite Aufmerksamkeit auf den Ort als Trainingsplatz für Spitzensportler. Diese Verbindung zu Hochleistungssport macht das kleine Alpendorf zu einer bekannten Stätte für internationale athletische Ausbildung.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.