Deutschmeister-Denkmal, Militärdenkmal in Innere Stadt, Österreich.
Das Deutschmeister-Denkmal ist ein Bronzedenkmal im Zentrum Wiens, das einen Fahnenträger auf einem verzierten Sockel zeigt. Der Pylon ist mit Reliefs versehen, die militärische Szenen darstellen und Inschriften tragen, die die Geschichte der Einheit erzählen.
Das Regiment wurde 1695 in Donauwörth während der Türkenkriege gegründet und kämpfte 1697 bei Zenta und 1757 bei Kolin. Zum 200. Jubiläum 1895 beschloss der Wiener Gemeinderat ein Denkmal und stellte 20.000 Kronen bereit; die Grundsteinlegung erfolgte am 7. September 1896. 1903 ging der Entwurf von Johannes Benk hervor, und am 29. September 1906 wurde das Denkmal enthüllt.
Das Regiment verdankte seinen Namen dem Amt des Hoch- und Deutschmeisters des Deutschen Ordens, seines Inhabers, nicht einer Person. Das der Ringstraße zugewandte Relief zeigt die Feuertaufe bei Zenta 1697, das rückseitige Graf Soro bei Kolin 1757. Enthüllt wurde das Denkmal am 29. September 1906.
Das Denkmal steht an der Kreuzung von Universitätsring und Maria-Theresien-Straße, einer belebten Stelle in der Altstadt. Es ist leicht zu Fuß erreichbar und liegt in der Nähe anderer historischer Orte und öffentlicher Verkehrsmittel.
Der Fahnenträger wurde so gestaltet, dass er den Soldaten der Einheit ähnelt, und nicht als idealisierte Figur. Dies gab dem Denkmal eine persönliche Note, die es von anderen Militärdenkmälern unterschied.
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