Palais Schlick, Renaissancepalais in Alsergrund, Wien, Österreich.
Das Palais Schlick ist ein Renaissancepalast im Wiener Alsergrund mit fünf Geschossen, dessen markantestes Merkmal ein runder Turm an der Ecke ist. Dieser Turm verbindet zwei Fassaden, die durchgehend mit Balkonen, Pilastern und aufwendigen Gesimsen verziert sind.
Der Architekt Carl Tietz entwarf und baute den Palast zwischen 1856 und 1858 für Franz Heinrich von Schlick auf ehemaliger Glacis-Fläche. Das Gebäude entstand während einer Zeit, in der Wien seinen mittelalterlichen Befestigungswall abriß und neuartige Paläste in diesen befreiten Bereichen entstanden.
Das Palais zeigt in seiner Architektur die Verschmelzung von Renaissance-Elementen mit lokalen Wiener Baustilen, die sich in den symmetrischen Fassaden und den eingearbeiteten Verzierungen widerspiegelt. Die Soldatenfiguren und Ornamente an den Wänden erzählen von der militärischen Tradition der Familie, die das Haus erbauen ließ.
Das Gebäude liegt an der Türkenstraße 25 und ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, die regelmäßig durch diesen zentralen Wiener Bezirk fahren. Es lohnt sich, die Nachbarschaft zu erkunden, da viele Cafes und Geschäfte direkt in der Nähe sind.
Das vierte Geschoss beherbergt Karyatiden, weibliche Figuren aus Stein, die an den Seiten der Fenster angebracht sind und traditionelle Säulen ersetzen. Diese kunstvollen Frauengestalten sind ein elegantes Detail, das vielen Besuchern beim ersten Vorbeigehen entgeht.
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