Palais Khevenhüller-Metsch, Barockpalais im Bezirk Alsergrund, Wien, Österreich
Das Palais Khevenhüller-Metsch ist ein frühhistoristisches Stadtpalais in der Türkenstraße 19, das 1858 Johann Romano und August Schwendenwein im Stil des barocken Wiener Palaistyps erbauten. Eine hohe zweigeschoßige Sockelzone mit Diamantquaderung trägt Segmentbogenfenster im Mezzanin und Rundbogenfenster darüber; ein Rundbogenportal mit seitlichen Pilastern betont die Mittelachse, Riesenpilaster schließen die Sockelzone seitlich ab.
Fürst Anton Richard Khevenhüller-Metsch ließ das Palais 1858 von den Architekten Johann Romano und August Schwendenwein im Stil des barocken Wiener Palaistyps erbauen. Die Quellen nennen 1858 als Baujahr, nicht eine Fertigstellung zwei Jahre später.
Das Gebäude ist ein privates Stadtpalais in der Türkenstraße, kein öffentliches Museum; die Quellen nennen keine hier ansässige Musiktheater-Gesellschaft. Seine Bedeutung liegt im Namen: Das Adelshaus Khevenhüller-Metsch gab dem Palais seinen Namen, und die Wappenkartusche unter dem Steinbalkon zeigt diese Herkunft noch heute den Passanten.
Das Palais steht in der Türkenstraße 19 im 9. Wiener Gemeindebezirk Alsergrund. Die Straße ist eine Wohnstraße; die Fassade mit Rundbogenportal und Steinbalkon ist vom Gehsteig aus zu sehen. Die Quellen nennen weder Öffnungszeiten noch ein Besucherprogramm, daher ist ein Besuch von außen einzuplanen.
Die Löwen stehen nicht neben dem Portal, sondern flankieren die Wappenkartusche direkt unter dem Steinbalkon, oberhalb des Rundbogenportals. Der Blick geht zur Mittelachse: Die Kartusche sitzt zwischen ihnen, seitlich von Pilastern gefasst, und der Balkon tritt über die ganze Gruppe vor.
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